“ Liebe Bauherren, bitte denken Sie auch an uns Handwerker“…….

Seit fast 15 Jahren gestalten wir überwiegend Einfamilienhäuser und machten schon aus vielen Rohbauten ein wohnliches Zuhause, aber was wir Ende des Jahres erlebt haben…… 

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Früh am Morgen erhielten wir einen Anruf von einem mehr als aufgeregten Mitarbeiter.
Sämtliches Material also die Tapeten, der Kleber, Tapezierschere, Schmetterling, Nahtroller, Pinsel, Rollen und noch einiges mehr, waren weg. Das seltsame war allerdings das die Haustüre verschlossen war.

Im nachhinein stellte sich heraus, das die Kundin (Bauherrin), obwohl Herr Borsch sie mehrfach darauf hingewiesen hatte, den Schlüssel nicht außen auf der Fensterbank zu depontieren, genau dort hinterlegt hatte. Natürlich nur, damit auch alle Handwerker ins Haus können, wann sie möchten.

Damit war auch den Dieben sowohl unser bereits angeliefertes Material, alsauch unser Werkzeug und das der anderen Handwerker frei zugänglich.

Natürlich wird man meist erst schlau, wenn das Kindchen bereits in den Brunnen gefallen ist, denn es ist ja auch schließlich 15 Jahre gut gegangen.

Auch sieht man hier mal wieder, wie Versicherungen ticken. Für alles bekommt man immer irgendeine Versicherung aufgeschwatzt, aber für den jeweils entstandenen Schaden, hat man letztendlich dann doch nicht die richtige.

Daher haben wir diesbezüglich einmal genau recherchiert und konnten folgendes in Erfahrung bringen:

Liebe Bauherren, für Sie wäre es unbedingt erforderlich eine Bauleistungsversicherung zu haben, da die Gebäudeversicherung erst ab Einzug, für die jeweiligen Schäden, die entstehen könnten, haftet.
Damit wären Sie dann gegen Vandalismus, Wasserschäden etc. abgesichert.

Gleichzeitig sind Sie für den Schutz des Neubaus vor Einbrecher verantwortlich:
Die allgemeine Rechtsauffassung betrachtet es nämlich als nebenvertragliche Pflicht des Auftraggebers, dass das Eigentum des Handwerkers geschützt wird und deshalb die Baustelle ausreichend gegen den Zutritt von Unbefugten gesichert werden muss. Eine Zusatzversicherung gegen Diebstahl kostet nur einen geringen Aufpreis. Auf keinen Fall jedoch sollte man den Schlüssel aussen am Haus hinterlegen, denn dies wäre ein grob fahrlässiges Verhalten und auch nicht fair gegenüber Ihren Handwerkern.

Wir sind selbstverständlich auch so abgesichert, dass falls wir einen Schaden bei Ihnen verursachen würden, was bisher eigentlich noch nie vorgekommen ist, dieser versicherungstechnisch abgesichert wäre.

Ein Handwerker selbst kann sein Material und Handwerkszeug in Ihrem Hause, selbst wenn er wollte, nicht versichern.

Für den Handwerker gibt es nur eine Möglichkeit: täglich die Baustelle komplett abzuräumen, –  in der Arbeitswelt ist dies jedoch kaum/nicht umsetzbar.

Daher unsere Bitte: “ Liebe Bauherren, bitte denken Sie auch an uns Handwerker“.

Quelle: Maler & Lackiererinnung Bonn Rhein Sieg, Allianz Versicherungen

Es grüßt herzlichst

Ihr Malerteam Borsch

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