Vorsicht Schadstoffe! Gift in älteren Fertighäusern…

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Vorsicht Schadstoffe ! Wenn es muffig riecht…..

Wir durften uns erst vor kurzem ein Fertighaus aus den 70er von innen anschauen/beschnuppern.
Die Gerüche können wirklich sehr extrem und unangenehm sein, sie ziehen in die Bekleidung, Möbel usw.und bleiben schon nach einem kurzen Besuch/Aufenthalt an einem haften. (Chloranisole) Tatsächlich wurde der Geruch noch Stunden später an mir wahrgenommen.
Doch das ist noch nicht das Schlimmste, denn diese Schadstoffe könnenn auch krank machen.
Formaldehyd z.B. gilt als krebserregend.
Die gängigsten Schadstoffe, mit denen Fertighäuser aus den Jahren 1960 bis ca. 1989 belastet sein können, sind Formaldehyd, PCP, Chloranisole und Lindan. So finden sich beispielsweise Formaldehyd in den Holzwänden und -böden, PCP und Lindan vorwiegend im Ständerwerk.
Dies sind nur einige der möglichen Schadstoffe. Doch Fertighaus ist nicht gleich Fertighaus. Denn ob überhaupt Ausgasungen dieser Stoffe stattfinden und in welchem Maße, kann nicht pauschalisiert werden.
Fertighäuser können auch nach 30 Jahren noch gesundheitsrelevante Stoffe in die Raumluft abgeben.
Die Höhe der Belastung ist von weiteren Faktoren wie Raumgröße, Luftfeuchte, Lüftungsverhalten und Raumtemperatur abhängig.
Wurde z.B. vor einer Messung gelüftet, oder die Heizung evtl. runtergeschaltet…..?
Ob eine professionell durchgeführte Messung der Raumluft wirklich Sicherheit bringt… möchten wir persönlich, daher weder mit ja noch mit nein, beantworten. Gleiches gilt natürlich für die unten aufgeführten Sanierungsmaßnahmen.
Bitte bedenken Sie auch, dass eine Renovierung/Sanierung sehr teuer werden kann, vorallem wenn man bedenkt, dass man letztendlich denoch keine Garantie für eine Schadstofffreiheit hat.
Die Kosten für eine  Sanierung liegen derzeit bei ca.  120.000 €.  Große Lösung. Die kleine, vorübergehende Lösung bei ca. 60.000 € bei einer Hausgröße von ca. 100- 130 qm.
Bei der kleinen Lösung, wird unter anderem eine Luftreinigende Tapete,  Saratech Permasorb Tapete eingesetzt, um die Schadstoffe aus der Luft zu minimieren bzw. absorbieren.  Es handelt sich dabei um einen  luftdurchlässigen, adsorptiven Wandbelag aus dem Hause Blücher.
Die große Aufnahmekapazität der Tapete soll die sichere Adsorption  auch über einen sehr langen Zeitraum, selbst bei stark belasteten Gebäuden, gewährleisten.

Nachdem man sich um die Schadstoffreduzierung im Innenraum gekümmert hat, bleibt noch die Asbestfassade. Ein Fass ohne Boden ?

Mehr zu diesem Thema.
Weitere Informationen zur Schadstoffsanierung
Quellen: Plusminus, Streif, Renopan, Blücher
Bitte beachten Sie, dass auch wir uns hier auf die Aussagen der Hersteller und dem heutigen Stand der Technik verlassen müssen und für diese keine Gewähr übernehmen können.
Es grüßt herzlichst


 

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